HSG bestätigt gute Vorbereitungsleistung - 15:6 in Marienhafe

Nach dem Pokalaus und zwei Niederlagen in Folge zum Ausklang der Hinrunde wollte die HSG nun zum Rückrundenstart wieder in die Erfolgsspur zurück finden. Dabei musste man ausgerechnet nach Marienhafe, gegen die das letzte Hinrundenspiel so unglücklich und unverdient mit 12:13 verloren ging. So war man dann nach den guten Eindrücken der Vorbereitung in der Winterpause doppel motiviert, zumal die Konkurrenz zuletzt ebenfalls Federn gelassen hatte.
Diese Motivation war dann am frühen Sonntagmorgen auch in Marienhafe zu spüren, schnell führte die HSG 2:0, ehe die Gastgeberinnen ihrerseits zum 3:2 konterten.
Das sollte dann aber auch die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben.
In der Folgezeit erwies sich die Deckung vor den beiden gut aufgelegten Torfrauen Sonja Rätsch und Nina Arends kaum bezwingbar. Nur ein weiteres Tor sollte Marienhafe noch in Halbzeit eins gelingen und in der gesamten zweiten Hälfte blieb es dann bei lediglich zwei Treffern.
Die HSG hingegen spielte druckvoll und erspielte sich immer wieder gute Abschlussmöglichkeiten auf nahezu allen Positionen. Lediglich das Tempospiel blieb insgesamt vieles schuldig, was aber auch der nur dünn besetzten Auswechselbank geschuldet war, so dass einige Spieler komplett durchspielen mussten.
Letztlich gelang der HSG über einen 7:4 Pausenstand ein verdienter 15:6 Erfolg, der vor dem Spitzenspiel am Samstag gegen Münkeboe für notwendiges Selbstvertrauen sorgen sollte. 

Es spielten:
Sonja Rätsch (T), Nina Arends (T), Claudia Fädrich (2/7), Karin Sleeper (-/1), Ulli Schürmann (2/14), Martina Kohn (1/5), Antje Siefken (3/16), Cerstin Gronewold (1/6), Kerstin Gröger (6/31), Nina Kampen (-/-)