Der Knoten ist endlich geplatzt!
Die Erste Herren der HSG Leer kann es doch noch. Am Sonntag den 30.01.2012 konnten die Mannen um Trainer Rainer Krämer, endlich den so ersehnten ersten Saisonsieg erzielen. Durch hartes und engagiertes Training in den letzten Wochen haben wir uns den Kampfsieg redlich verdient, so Krämer nach der spannenden Partie gegen Tura Marienhafe II.
Der Beginn der Partie wurde mal wieder total verschlafen. Schnell lagen die Leeraner mit 4:10 Toren hinten und es bahnte sich die nächste deutliche Niederlage an. In einer Auszeit wurde der noch jungen Truppe Mut zugesprochen. Man sollte sich mehr trauen. Und tatsächlich kam man Minute für Minute besser ins Spiel. Zur Pause stand es dann trotzdem noch 15:11 für den Gastgeber!
In der Halbzeitpause wurde es zwar ein wenig lauter, aber absolut sachlich. Jeder Einzelne wurde bestärkt. Die Trainingsinhalte wurden angesprochen und der absolute Kampfgeist!
Die Worte in der Kabine hatte sich anscheinend jeder zu Herzen genommen. Schon nach 5 Minuten nahmen die Gastgeber die Auszeit beim Stande von 17:15 für Marienhafe.
Die Abwehr stand nun absolut dicht und nur noch Würfe aus der zweiten Reihe wurden zugelassen. Nach 44 Minuten dann das erste Mal der Ausgleich zum 20:20 und eine Minute später sogar die erste Führung. Dann kam noch mal etwas Nervosität auf und Marienhafe konnte wieder in Führung gehen. Doch das war dann auch die letzte Führung. Die Leeraner feuerten sich nochmals gegenseitig an und kamen durch Kampf und totalem Siegeswillen endlich zum ersten Saisonerfolg. Mit 27:26 Toren konnten sie das Spiel für sich entscheiden.
Hervorheben sollte man neben einer geschlossen Mannschaftsleistung noch, die sehr starken Keeper Martin Lücht und Maurice Bultmann, die etliche Paraden verbuchen konnten!
Nun scheint endlich der Knoten geplatzt zu sein. Am nächsten Samstag den 04.02.2012 um 18:30Uhr, will man nun zu Hause gegen Emden II eine ähnlich gute Partie abliefern. Und wer weiß, vielleicht gelingt ja erneut eine kleine Überraschung!
Für Leer I spielten: Maurice Bultmann, Martin Lücht, Arne Bork, Olaf Gerdes, Tim Brauer, Christian Saathoff, Konstantin Chrysostomou, Thomas Müller, Joke Freese, Kuno Fischer und Konstantin Erdmann.
Es fehlten: Dirk Züchner, Daniel Wallenstein, Tim Vogel, Charly Hinrichs, Sascha de Wall und Keno Poppen.
