Eine starke Halbzeit war leider zu wenig
Am vergangenen Sonntag mussten wir in Diepholz gegen die HSG Barnstorf/Diepholz antreten. Man hatte sich vorgenommen, dort besser aufzuspielen als bei den letzten Spielen.
Doch leider kam es anders.
Unsere Mannschaft kam überhaupt nicht ins Spiel. Viele techn. Fehler und Pech bei den Torwürfen ließ uns schnell mit 6:0
Toren in Rückstand geraten. Im Gegenzug kamen die Gastgeber,aufgrund unserer Fehler, zu sehr leichten Toren und es stand verdient 15:5 gegen uns. Auch die Auszeit, die nun genommen wurde, änderte nicht viel.Sichtlich verunsichert, durch den hohen Rückstand, gelang nun gar nichts mehr. Man wollte sich jetzt nur noch in die Pause retten. Die Seiten wurden mit unglaublichen 28:11 Toren gewechselt.
In der Kabine herrschte eine sehr betrübte Stimmung, hatte man es sich doch anders vorgestellt.
Doch die Mannschaft und Trainer sagten sich: "So kann das nicht weiter gehen, so ein Pech wie wir diese Saison schon gehabt haben." Und die 2. Halbzeit sollte es zeigen.
Wie ausgewechselt präsentierte sich nun unser Team. Durch einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft wurde jetzt
ganz anders gespielt und alle zogen mit. Es wurde viel mehr Druck auf die gegnerische Abwehr erzeugt und auch im Abschluß sah es nun viel besser aus. Der Wille und Kampf war nun vorhanden. Die Partie war jetzt ausgeglichen, sogar zu unserem Vorteil. So hatten wir uns das von Anfang an gewünscht.
Zum Schluß hat der Gastgeber zwar mit 41:23 zu hoch, aber verdient gewonnen. Wir müssen nun diesen Kampfgeist aus der 2.Halbzeit mit in die nächsten Partien nehmen, denn da geht es gegen die direkten Tabellennachbarn.
Lars Hoppen war mit 9 Treffern der erfolgreichste Schütze und Henning Curbach (obwohl angeschlagen) traf 5 mal.
Ein Dank auch an Rainer von Halle, der immer gern und gekonnt dafür sorgt, dass unser kleiner Kader nicht noch mehr schrumpft.
Für Leer spielten: Mirco Meyer; Lucas Tapper; Henning Curbach; Lars Hoppen; Jan Aldag; Lukas Lachmann; Tofic Mamedov; Fabian von Halle; JoJo und Yofie Auge
es fehlten: Joosten Theermann und Leon Heidebroek

