HSG erobert Tabellenspitze - 17:13 in Holterfehn  

Einen verdienten 17:13 Erfolg verbuchten die Damen der HSG Leer bei ihrem Gastspiel in Holterfehn und holten sich damit die Tabellenführung in der Regionsklasse aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Münkeboe zurück.

Danach sah es in den ersten Minuten des Spiels aber nicht aus. Der ohnehin dezimierte Rückraum der HSG musste kurzfristig nun auch noch auf Kerstin Gröger und Hille Kreymborg-Weber verzichten, so dass Trainer Dirk Züchner einige Umstellungen vornehmen musste.
So übernahm Ulli Schürmann die ungewohnte RR-Position und auch Antje Siefken fand sich nun auf der für sie ungewohnten RL-Position wieder, wo sie auf der linken Seite zunächst als einzige für Druck und zählbare Erfolge sorgte.
Dennoch lag man nach 15 Minuten überraschend mit 3:6 hinten, alle HSG-Tore waren dabei durch Antje erzielt worden.
Man reagierte, holte Fenna in den Rückraum zurück und setzte schließlich auf ein 4:2 System und tatsächlich holte die HSG nun auf und konnte schließlich mit einer 10:7 Führung in die Kabine gehen.

Auch nach dem Wiederanpfiff behielt man das System mit nur zwei Rückraumspielern bei, es zeigte sich aber deutlich, dass es dem Duo Antje / Fenna an Abstimmung fehlte, so dass die HSG Schwierigkeiten hatte, sich klar abzusetzen, ja, Holterfehn kam sogar kurzfristig auf 11:12 heran, wobei die HSG mit einer das ganze Spiel über durchgehenden Schläfrigkeit und Unkonzentration einen großen Eigenanteil an diesem Ergebnis auf sich nehmen darf.
Die HSG blieb aber weiterhin spielbestimmend und setzte sich wieder ab.
Am Ende stand somit ein im Großen und Ganzen ungefährdeter 17:13 Erfolg, der trotz der Ausfälle aber deutlicher hätte ausfallen müssen, wenn man nur etwas energischer und aggressiver zu Werke gegangen wäre.
Dafür durften sich Martina Kohn und Nicole Kröger über ihre ersten Saisontore freuen, Fortsetzung im nächsten Spiel nicht ausgeschlossen.     
Es spielten:
Marion Raske (T), Nina Arends (T), Claudia Fädrich (1/5), Karin Sleeper (-/1), Ulli Schürmann (2/11), Martina Kohn (2/2), Martina Hieronimus (1/3); Antje Siefken (3/11), Cerstin Gronewold (4/5), Nicole Kröger (1/1), Fenna Weber (3/28)