Starke 40 Minuten reichen nicht – 16:18 in Marienhafe
Im Nachholspiel gegen die noch ungeschlagenen Damen von TuRa Marienhafe wollte die HSG Leer nicht nur ihre theoretische Aufstiegschance waren, vielmehr galt das Spiel auch als Standortbestimmung. Viel hatte man in den letzten Wochen daran gearbeitet, die Angriffsstruktur zu verbessern und auch ein aktiveres und aggressiveres Deckungsverhalten sollte an den Tag gelegt werden. Vieles davon hatten die Damen in den letzten Wochen schon ordentlich umgesetzt, gegen Marienhafe, das war klar, musste eine kontinuierlich starke Leistung her, um punkten zu können. Leider reichten 40 sehr starke Minuten am Ende nicht für einen Erfolg.
Dabei begann die HSG mutig, aggressiv und sehr konzentriert und nach 10 Minuten führte die HSG mit 3:1, wobei die starke Deckungsarbeit TuRa vor große Probleme stellte.
Ab der 15. Minute verfiel Leer dann aber wieder im Angriff in ein altes Verhaltensmuster, spielte zu statisch und ohne Druck, so dass die Gastgeberinnen nun mit Gegenstößen aus einem 3:5 ein 11:6 zur Pause machten.
Entsprechend geknickt saß man zur Halbzeitbesprechung in der Kabine.
Der Frust war dann auch zu Wiederanpfiff noch deutlich spürbar, so viel hatte man sich vorgenommen und in 15 Minuten schien alles gelaufen, und so bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung nach 5 weiteren Minuten auf 13:7 aus, ehe sich die HSG selbst aus dem Motivationsloch zog. Statt mit hängenden Köpfen die Niederlage zu akzeptieren, bemühte man sich wieder, konzentriert die taktischen Maßgaben umzusetzen und holte nun plötzlich wieder Tor um Tor auf, während Marienhafe, nun wieder gezwungen gegen die formierte HSG Deckung zu spielen, sich im Angriff zunehmend die Zähne ausbiss.
Zwei Minuten vor dem Ende war die HSG dann auf 17:15 heran, als ein eher harmloser Ball von der Eckfahne leider doch den Weg ins Tor fand, so blieb der HSG dann nur noch der Kosmetiktreffer zum Endstand von 16:18.
Im Rahmen einer Standortbestimmung blieb so am Ende trotz der Enttäuschung über die Niederlage eine positive Grundstimmung, und in 3 Wochen geht ed dann erneut gegen Marienhafe. Da soll die gute Leistung dann bestätigt und dieses Mal auch die Punkte geholt werden.
Es spielten:
Marion Raske, Sonja Rätsch , Claudia Fädrich, Martina Hieronimus, Ulli Schürmann, Antje Siefken, Cerstin Gronewold, Maike Gerdes, Maria Zimmermann, Fenna Weber

