Süße Revanche – HSG fügt Marienhafe mit 18:13 erste Saisonniederlage zu
Manchmal wiederholt sich Geschichte einfach – so auch dieses Wochenende. In der letzten Saison fügte Marienhafe dem bis dahin ungeschlagenen Meister, eben der HSG Leer, im letzten Spiel eine ärgerliche Niederlage zu, dieses Mal lief´s umgekehrt. Kratzte die HSG schon vor 3 Wochen an einem Erfolg, so gelang dieser nun im letzten Saisonspiel mit 5 Toren Differenz überraschend deutlich.
Dabei hatten die Gäste einen ganzen Fanbus angekarrt und verwandelten die Halle in ein Tollhaus, aber auch die HSG durfte viele bekannt Gesichter begrüßen, Maike, Anna, Marlies, Lexi, Anke und viele andere schauten zum letzten Spiel der Saison vorbei und boten dem Gästeanhang Paroli. Auf der HSG-Bank sah es mit einem Auswechselspieler dagegen schon etwas leerer aus.
Der lautstarke Gästeanhang verstummte jedoch zusehends, zwar hatte man eine extra Einspielung für eigene Tore dabei, jedoch es fielen gar keine, vielmehr führte die HSG nach 15 Minuten mit 3:2.
Allen war klar, dass dieses Spiel nur über die Abwehr gewonnen werden konnte, und genau das passierte auch – die Gäste kamen nicht durch das engagierte HSG Bollwerk, während Maike Gerdes mit 5 von 6 Treffern die HSG quasi im Alleingang zu einer 6:4 Halbzeitführung schoss.
Schon während der Pause merkte man dann aber der HSG an, dass sie physisch und psychisch so langsam an ihre Grenzen kam und obwohl man sich noch einmal für 30 Minuten viel vorgenommen hatte, konterte Marienhafe sogleich mit zwei schnellen Treffern zum 6:6, doch Claudia Fädrich gab mit dem sehenswerten 7:6 die richtige Antwort und so entwickelte sich ein Spiel, dass nun auf beiden Seiten mit viel Engagement, aber auch mit vielen Fehlern behaftet war. Dennoch ließ die HSG nie locker und zog langsam aber sicher immer mehr davon, und auch insgesamt 6(!) verworfene Strafwürfe konnten daran nichts ändern, zumal Marion Raske in dieser Phase immer wieder mit starken Paraden die Gäste zur Verzweiflung brachte. Auch eine offene Manndeckung 5 Minuten vor dem Ende konnte Marienhafe nicht mehr retten. Am Ende stand ein verdientes 18:13 für die HSG, die eine starke Rückserie mit diesem schönen Erfolg krönen konnte.
Einen besonderen Dank schuldet die HSG Konstantin Chrysostomou, der als Schiedsrichter kurzfristig einsprang und die Partie sehr gut leitete.
Es spielten:
Marion Raske (T), Sonja Rätsch (T), Claudia Fädrich (2), Karin Sleeper (1), Ulli Schürmann, Antje Siefken (2), Cerstin Gronewold, Maike Gerdes (9), Fenna Weber (4)

