HSG quält sich erneut gegen SV Hage – 17:16 mit viel Mühe
Gegen den SV Hage hatte die HSG etwas gut zu machen, gab man doch den bisher einzigen Punkt gegen eben diese Mannschaft ab. Lieferte man damals am Ende seiner Kräfte ein unsägliches Spiel ab, sollte dieses Mal nach langer ferienbedingter Schonung Kräftemangel keine Ursache darstellen. Die längere Pause führte dann aber doch dazu, dass das Spiel eines der schlechtesten in dieser Saison werden sollte.
Nur mühsam fand die HSG gegen die offensiv ausgerichtete Hager Deckung ins Spiel, dank der individuellen Klasse und gelungener Einzelaktionen kam Leer immer wieder zu Treffern und führte so zur Pause verdient mit 10:5, ohne aber spielerisch überzeugen zu können.
Zudem wurden zahlreiche gute Tormöglichkeiten zu leichtfertig vergeben.
Nach dem Wiederanpfiff änderte sich leider nichts am Spiel der HSG, immer noch wurden die spielerischen Mittel nur spärlich eingesetzt, zumal eine zwischenzeitliche 12:6 Führung zu signalisieren schien, dass es an diesem Abend auch so ginge.
Dann aber gesellten sich zu den spielerischen Schwächen zahlreiche Konzentrationsschwächen, Fehlpässe, schwache Abschlüsse, die Hage nun immer wieder zu Gegenstößen nutzen konnte, und ehe man es sich versah, erzielten die Gäste 10 Minuten vor dem Abpfiff erstmals den Ausgleich zum 14:14 und es entwickelte sich wie im Hinspiel ein Nervenspiel. Doch dieses Mal hielt die HSG dem Druck stand und konnte kurz vor dem Ende wieder einen 17:15 Vorsprung herausarbeiten, den Gästen gelang nur noch kurz vor dem Abpfiff der Anschlusstreffer.
Damit blieb die HSG in einem ihrer schwächsten Spiele am Ende doch noch siegreich, verlor zwar keine Punkte, dafür aber den Spielball, der mit dem Abpfiff auf wundersame Weise verschwand – vielleicht hoffte da jemand, dass der diesjährige HSG-Erfolg mit dem Spielball zusammen hing.
Es spielten:
Marion Raske, Hille Kreymborg-Weber (-/21), Karin Sleeper (-/10), Santje Veddeler (-/1), Fenna Weber (3/76), Pia Sinning (2/18), Maike Bieder (4/58), Meike Flügge (1/13), Janina Seebeck (2/6), Cerstin Gronewold (3/24), Alexandra Niesen (2/9)

